BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.

BHE Bundesverband
Sicherheitstechnik e.V.

Mehr Sicherheit für uns!

Staatliche Förderung für Alarmanlagen

KfW-Zuschüsse für Einbruchschutz

Zuschüsse

Die Höhe der Zuschüsse richtet sich nach der Höhe der förderfähigen Investitionskosten.
Für Einzelmaßnahmen des Einbruchschutzes und des Barriereabbaus betragen sie einheitlich 10 Prozent. Die Mindestinvestitionskosten liegen bei 2.000 Euro, pro Wohneinheit werden förderfähige Investitionskosten bis maximal 15.000 Euro bezuschusst. Demnach werden je nach Höhe der Investitionskosten z.B. für Alarmanlagen Zuschüsse zwischen min. 200 Euro und max. 1.500 Euro ausgezahlt.

Wer Maßnahmen gegen Wohnungseinbruch gleich mit einem altersgerechten Umbau verbindet und in beides investiert, kann (je nach Höhe der Investitionskosten) einen Zuschuss von maximal 5.000 Euro erhalten.
Für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" steigt der Zuschuss auf 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 6.250 Euro).

Förderfähig sind sowohl Materialkosten als auch Handwerkerleistungen. 

Kredit:

Seit 1. April 2016 kann im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ alternativ auch ein zinsgünstiger Kredit (0,75 % Sollzins) beantragt werden.
Die KfW gewährt Kredite aus diesem Programm ausschließlich über Banken, Sparkassen und Versicherungen, welche für die von ihnen durchgeleiteten Kredite der KfW die Haftung übernehmen.
Im Gegensatz zum Antrag auf Investitionszuschuss (der direkt bei der KfW gestellt werden muss) ist der Kredit-Antrag bei einem vom Antragsteller zu wählenden Finanzierungsinstitut zu stellen.

Voraussetzungen

Alle Maßnahmen müssen den technischen Mindestanforderungen entsprechen und sind durch Fachunternehmen auszuführen.
Für die Maßnahmen zum Einbruchschutz gelten im Einzelfall die in der Beschreibung der jeweiligen Maßnahme genannten Anforderungen gemäß DIN oder VDE. So müssen Alarmanlagen die Anforderungen nach DIN EN 50131, Grad 2 zum Einbruchschutz oder besser erfüllen.
Spezialisierte Fachfirmen zum fachmännischen Einbau von Sicherheitstechnik finden Interessenten in unserer Datenbank.

Antrag

Den Zuschuss beantragen Eigentümer/Mieter direkt bei der KfW.

Der Antrag auf Förderung muss bei der KfW eingehen, bevor mit den Maßnahmen begonnen wird. Bereits begonnene oder schon abgeschlossene Maßnahmen können nicht gefördert werden. Nach positiver Prüfung des Antrags erhält der Antragsteller von der KfW eine Zuschuss-Zusage. Die KfW empfiehlt, diese Zusage abzuwarten und erst dann mit dem Vorhaben zu beginnen. 

Zur Antragstellung muss der KfW der vollständig ausgefüllte und vom Antragssteller unterschriebene Online-Antrag eingereicht werden (www.kfw.de/455; Rubrik „Formulare“) sowie eine beidseitige Kopie des gültigen Ausweises.

Die genauen Kosten für den Einbau von Alarmanlagen und mechanischen Sicherungen sind bei Antragstellung oftmals noch nicht bekannt. Die KfW empfiehlt daher, im Antrag die geplanten förderfähigen Kosten auf Basis der eingeholten Angebote vorausschauend zu schätzen und eventuelle Kostensteigerungen entsprechend zur berücksichtigen. Damit kann eine ansonsten später nötig werdende Aufstockung über einen Mindestzuschussbetrag von 300 Euro vermieden werden.

Nähere Informationen

Die kostenfreie KfW-Servicenummer ist erreichbar unter 0800 5399002 (Montag bis Freitag: 08.00-18.00 Uhr).
Informationen zu den Förderprogrammen bietet die KfW-Homepage unter www.kfw.de/einbruchschutz.

Detaillierte Infos mit Konditionen, Formularen, Checklisten und Merkblättern:

Altersgerecht Umbauen - Investitionszuschuss

Altersgerecht Umbauen – Kredit

Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss

Energieeffizient Sanieren – Kredit