BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.

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Mehr Sicherheit für uns!

Besorgniserregend: Einbruchszahlen erneut um 10 Prozent gestiegen

Folgen eines Einbruchs

Bundesweit konnte die Polizei lediglich 15,2 Prozent aller gemeldeten Fälle aufklären und das, obwohl 42,1 Prozent der Einbrüche am helllichten Tag ausgeführt wurden. Gründe hierfür sind, dass sich für den Tathergang nur selten Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen finden lassen und am Tatort nur gelegentlich verwertbare Spuren, wie Fingerabdrücke oder DNA, gefunden werden können. Wertvolle Gegenstände und nicht zu ersetzende Erinnerungsstücke bleiben in nahezu allen Fällen spurlos verschwunden.
Der den Versicherern entstandene Schaden wird alleine in 2015 auf 440 Millionen Euro geschätzt. Mit 48,1 Prozent haben die Fälle mit Schadenshöhen zwischen 500 und 2.500 Euro den höchsten Anteil an den Schadensgruppen.

Noch schwerwiegender als der materielle Verlust von Wertgegenständen und Erinnerungsstücken sind für die meisten Opfer jedoch die psychischen Folgen. Viele der Betroffenen leiden lange unter Angstzuständen, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Alpträumen und Nervosität. In einigen Fällen treten sogar körperliche Beeinträchtigungen auf. Das verlorene Sicherheitsgefühl kann nur selten vollständig zurückgewonnen werden. Vielen geschädigten Bewohnern bleibt oft nur die Suche nach einem neuen Zuhause.

Sinnvolle und notwendige Sicherungsmaßnahmen

Um Tätern nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, müssen die Bürger selbst aktiv werden. Darauf weist auch die Polizei hin. Denn der Anteil erfolgloser Einbruchsversuche ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, was auch auf den vermehten Einsatz von Sicherungstechniken zurückgeführt wird.
Der Markt für Sicherheitstechnik bietet zuverlässige Konzepte der Objektsicherung. Grundsätzlich ist bei Sicherungsmaßnahmen unbedingt Wert auf die fachmännische Beratung, Planung und Installation durch eine qualifizierte Sicherheits-Fachfirma zu legen. Denn nur Fachwissen und Erfahrung kombiniert mit der passgenauen Sicherheitstechnik garantieren einen wirklich effektiven Einbruchschutz.

Dieser ist bisher nur in den wenigsten Haushalten gewährleistet. Denn die aktuellen Zahlen zeigen, dass viele Häuser und Wohnungen noch immer unzureichend gegen Einbruch gesichert sind. Dabei könnte schon die mit geringem Aufwand verbundene Grundausstattung mit Sicherheitstechnik einen Einbruch verhindern.

Die Einbrecher gelangen in der Regel über Terrassentüren, Fenster sowie Haus- und Wohnungstüren in das Gebäude. Mit Hilfe von Zusatzsicherungen oder durch den Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster, können Einbrüche verhindert oder zumindest erheblich erschwert werden. Die meisten Täter brechen ihr Vorhaben innerhalb von 2 bis 5 Minuten ab, wenn sie nicht in das Haus gelangen.

Die mechanische Sicherung sollte jedoch um moderne Überwachungstechnik ergänzt werden, um einen maximalen Schutz zu gewährleisten. Beispielsweise meldet eine Alarmanlage einen Einbruchsversuch lautlos an eine rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstelle. Durch die unverzüglich eingeleiteten Maßnahmen kann der Einbrecher im Idealfall noch auf frischer Tat ertappt werden. Alarmanlagen sind zudem in der Lage, den Bewohner beim Verlassen des Hauses auf bestehende Sicherheitslücken, wie nicht geschlossene Fenster oder Türen, hinzuweisen.

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